Donnerstag, 10. März 2016

Back in Montevideo!

Tigre

So langsam naht die Rückkehr, und wir beginnen zu realisieren, dass das Abenteuer bald zu Ende geht. Wir fahren die rund 1'100km auf der RN7 in zwei Tagen. 500km sind Autobahn und der Rest ist "Kantonsstrasse" überladen mit Lastwagen und deshalb sehr gefährlich. Die Strasse verläuft schnurgerade von Mendoza nach Buenos Aires. Kommt mal eine Kurve, erschrecken wir fast. Es ist anstrengend und wir sehnen uns nach den wilden Pisten der letzten 7 Monate. Unser Ziel ist Tigre, etwa 30km von Buenos Aires entfernt, am Delta des Paraná Flusses. Wir stellen uns auf den ACA-Stellplatz direkt an einem Kanal, aber leider 15km weg vom Zentrum. Der Bus fährt zum Glück direkt vor der Türe. Der nette Chauffeur lässt uns "schwarz" fahren, da wir ja keine Buskarte haben und er kein Bargeld nehmen darf. Tigre gefällt uns sehr gut. Wir schlendern etwas durch die Strassen und erkundigen uns wegen einer Flussfahrt. Das Taxi bringt uns zum Camping zurück. Oh, das Tor ist verschlossen und niemand ist da...Was machen wir jetzt? Anne-Lise, die ja in jungen Jahren viel geklettert ist, zögert nicht, steigt hoch und landet sicher auf der andern Seite. Schaut euch das Foto an. Ich, die während Jahren Leichtathletik gemacht habe (Ostschweizermeisterin im Bälleliwerfen), überwinde das Tor mit einem perfekten "Fosbury flop". Zu schnell für Anne-Lise...So gibt es leider kein Foto :-)) Am nächsten Tag geht es dann mit dem ordentlichen Kursschiff "Miss Delta" über Kanäle bis zum Rio Paraña. Da verkehren die grossen Schiffe von Montevideo nach Zarate, dem Hafen von Buenos Aires. Unsere Grande Gabon fuhr ja leider nicht zuerst nach Zarate, sondern wir mussten sofort in Montevideo aussteigen. Um die Mittagszeit steigen wir auf einer kleinen "Insel" aus. Um 17 Uhr werden wir dort für die Rückkehr wieder zusteigen können. Das Restaurant und der Strand scheinen verlassen und auch etwas verwildert. Wo sind wir da hingeraten, fragt Anne-Lise. Gibt es da wirklich etwas zu futtern, sorgt sich Catherine. Machen wir halt auf Robinsona und Freitaga...:-) Ah, da erscheint jemand auf der Veranda, José oder Pablo oder... Bald ist die Verpflegung organisiert und wir können uns entspannen. Vor zwei Tagen gab es einen Sturm, der den Strand bzw. die Stühle und Sonnenschirme ziemlich zerzaust hatte. Nach weniger als einer Stunde bekommen wir einen Salat und eines der besten Stücke Fleisch unserer Reise serviert. Ganz toll! Pünktlich um 17 Uhr, José-Pablo musste die weisse Fahne hissen, zum Zeichen, dass es Passagiere hat, fahren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Tigre. Ein wunderschöner Tag! Wir beschliessen, zum Camping "Hirondelle" zu fahren, da dieser näher bei der Stadt ist. Es dunkelt schon langsam ein. Als wir dann endlich vor dem Tor zum Camping stehen, ist dieser verweist. 3 ziemlich agressive Hunde bellen mich durch das Gitter an. Ok, nichts zu machen, fahren wir wieder zum ACA-Stellplatz. AL ist noch am wenden, da fährt ein Toyota-Landcruiser mit französischen Schildern vor. Auch sie wollten zum Camping. So fahren wir im "Konvoi" voraus zu unserem alten Schlafplatz. Am andern Tag besuchen wir noch den "Puerto de Frutas". Früchte haben wir da aber keine gesehen. Da will man einmal gesund leben...Es ist einfach ein Markt für Touristen mit Kunsthandwerk und sonstigen Dingen. Wir finden dann noch ein tolles grosses Tablar für unseren Loungetisch zuhause.

Tigre

Lentement mais sûrement on réalise que l'aventure sera bientôt terminée. Nous roulons deux jours sur la RN7 pour les 1'100km de Mendoza à Tigre. 500km autoroute et le reste "route cantonale" avec beaucoup de camion. Mortelle! La route est en ligne droite. Chaque petit virage nous fait presque peur...Cest dure pour Anne-Lise et on se voit encore sur les belles pistes de ces 7 mois passés. Notre butte est Tigre, 30km de Buenos Aires, au delta du fleuve Paraña. Nous arretons sur la place de parc de l'ACA-Camping. Près d'un canal mais malheureusement 15km loin du centre de Tigre. Le bus est près de l'entrée et le gentil chauffeur nous laisse voyager gratuitement, car on a pas de carte et lui il n'a pas le droit de prendre des sous. Tigre nous plaît et nous nous informons pour une balade en bateau. Nous rentrons avec le taxi et...nous nous re trouvons devant un portail fermé à clef :-( Que faire? Anne-Lise, qui avait fait beaucoup de varappe quand elle était jeune, n'hésite pas, monte et voilà elle est de l'autre côté. Regardez la photo! Moi, qui a fait de l'athlétisme, saute cet obstacle en faisant un superbe "Fosbury flop". Trop rapide pour Anne-Lise...Pas de photo en disposition:-)) Le lendemain nous partons avec le bateau-bus "Miss Delta", qui fait la ligne regulière vers les nombreux canaux jusque au fleuve Paraña, où les grands bateaux passent entre Montevideo et Zarate (port de Buenos Aires). Notre "Grande Gabon" allait malheureusement pas d'abbord à Zarate et nous avons du descendre à Montevideo. Vers midi nous quittons le bateau pour aller sur une petite "île" avec un restaurant. A 17h ils vont nous rechercher. Le resto et la plage sont assez "sauvage". Où nous avons atterrit, se demande Anne-Lise. Est-ce qu'il y a vraiment à manger, se soucie Catherine...Autrement on se sont comme "Robinsona et Vendredi". Et voilà, José (ou Pablo?) qui arrive. On est sauvée!! La commande est vite faite et une heure plus tard nous mangeons une salade et un des meilleur morceau de viande de tout le voyage. A 17h le bateau arrive. José-Pablo a du hisser le drapeau blanc pour signaler qu'il y a des clients. Une très belle journée! Nous décidons de passer la nuit au camping "Hirondelle" qui est plus près du centre. Y arrivées la porte est fermée, pas de lumière mais 2 chiens pas très sympa. On fait demi tour, quand un Toyota-Landcruiser avec plaques françaises arrive. On discute un moment et ils nous suivrent au ACA. Le lendemain nous visitons el "Puerto de Frutas". On ne voit pas de fruits...Pour une fois qu'on voulait se nourrir sainement! C'est plustôt un marché pour les toutous où on trouve des souvenirs. Nous achetons un plateau, pour notre petite table de la terrasse.

































Buenos-Aires

Wir fahren via die Panamericana nach Buenos Aires. Dort führe ich Anne-Lise so in die Stadt, dass wir auf der "Avenida 9 julio" landen. Diese Prachtsstrasse, die Champs Elysée Argentiniens, ist 14-spurig (2x7) und führt zum berühmten Obelisken, wo die Dakar-Rallye jeweils startet. Bis 1960 war sie mit 140m die breiteste Strasse der Welt. Heute ist die "Eixo Monumental" in Brasilia mit 250m die breiteste Strasse der Welt. Wie oft haben wir von diesem Moment gesprochen? Wir sind glücklich und traurig zugleich. Ein sehr emotionaler Moment. Vor allem für Anne-Lise, die über 26'000 km gefahren ist. Statistisch gesehen entspricht das ungefär der Verarbeitung von 1'000 Tonnen Tomaten...:-) Wir stellen uns auf den Bouquebus-Parkplatz und kümmern uns zuerst um die Tickets für die Fähre nach Montevideo. Die Informationen sind da sehr unterschiedlich bezüglich Transport eines grösseren Reisemobils, wie Sopi. Schlussendlich erfahren wir, dass eine Überfahrt nur auf der Strecke nach Colonia del Sacramento möglich ist. Da waren wir ja schon einmal. Wir kaufen Tickets für Sonntagmorgen, 6.3.16. Die restliche Zeit verbringen wir im Puerto Madero, dem schicken Viertel mit vielen Restaurants. Dafür hatten wir 2010 nämlich keine Zeit. Schnell nachgeholt! Wir begiessen unsere Ankunft mit einem Glas "Chlöpfmost" und gönnen uns ein feines Essen mitten am Nachmittag.

Buenos Aires

Nous roulons sur la Panamericana à Buenos Aires. Je guide Anne-Lise pour qu'on peut arriver sur la "Avenida 9 julio". Cette belle avenue, la Champs Elysée de l'Argentine, a 14 piste (2x7) et arrive à l'obelisque où le Dakar commence. Jusqu'à 1960 elle était la rue la plus large du monde. Actuel c'est la "Eixo Monumental" à Brasilia avec 250m la plus large. Combien de fois nous avons parlé de ce moment? Nous sommes heureuses et triste en même temps. Un moment emotional. Surtout pour Anne-Lise, qui a conduit plus que 26'000km pour y arriver. Ca correspond à peu près à la préparation de 1'000 tonnes de tomates...:-). Nous restons sur une place de parc vers le Buquebus-Terminal et nous nous occupons d'abbord du ticket pour le ferry BA-Montevideo. Nous avons reçus des informations differentes comment nous pouvons aller avec un grand camper, comme Sopi. Pour finir nous sommes obligées de partir à Colonia del Sacramento (Uruguay), où nous étions au debut du voyage. Nous achetons des tickets pour dimanche matin. Nous passons le temps qui nous reste à Puerto Madero, le joli quartier avec beaucoup de restaurants. On avait pas le temps d'y aller en 2010. Nous fêtons notre arrivée avec un verre de Champagne et nous nous payons un très bon diner.




 














Es geht zurück

Am Sonntag, 6.3.16 um 9:30h fahren wir mit der Fähre von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento (Uruguay). Die dreistündige Überfahrt ist angenehm, und wir treffen die Franzosen vom Camping Hirondelle wieder. Wir müssen uns gedulden bei der Ausfahrt von der Fähre. Sopi ist eindeutig zu hoch. Was nun? Zuerst müssen alle Passagiere von Bord, damit die Passerelle eingezogen werden kann. Und siehe da, genügend Platz für Sopi. Colonia, wo wir fast auf den Tag genau vor 7 Monaten schon einmal waren, ist diesmal voller Leben. Trotzdem finden wir einen Parkplatz im alten Zentrum, auf dem wir auch übernachten dürfen. Perfekt! Wir geniessen die letzten Momente unserer Reise ganz bewusst. Am Morgen geht es nach Montevideo, wo wir uns noch bei der KMA bezüglich Verschiffung von Sopi informieren. Dabei begegnen wir Helga und Dirk wieder. Der Zufall will es, dass Dirk (und Auto), wie Sopi, ebenfalls auf der "Grande Angola" zurückfährt. So hat Sopi schon etwas "Betreuung". Es ist nämlich ein komisches Gefühl unser Auto so ganz alleine auf die lange Reise zu lassen...Helga, Dirks Frau, fliegt mit uns am Montag zurück. Wir können nicht widerstehen und gehen im Mercado del Puerto noch essen, obwohl Silvia und Heinz auf dem Paraiso Suizo am Abend bestimmt fein für uns kochen werden...Ist ja noch lange ;-) Wir kommen dann um 18 Uhr im Camping an. Es hat einige Fahrzeuge. Die einen sind, wie wir, am Ende der Reise, die andern beginnen ihr Abenteuer. Wieder eine Ankunft zu begiessen. Diesmal mit einem Pastis auf der Motorhaube von Sopi. Der gemütliche Abend mit Silvia und Heinz vertreibt unsere wehmütigen Gedanken etwas. Die nächsten drei Tage machen wir Sopi startklar für die Überfahrt und packen unsere Sachen zusammen. Sopi werden wir am Freitag, 11.3.16 um 10 Uhr am Hafen abgeben. Danach zieht es uns nochmals zum Mercado del Puerto" bevor wir dann um 19:30 Uhr die Fähre nach Buenos Aires nehmen. Dort sind wir 3 Tage im Hotel und fliegen dann am Montag zurück in die Schweiz.

Le retour
Dimanche le 6.3.16 à 9:30 nous allons avec le ferry à Colonia del Sacramento. Le trajet est agréable et nous retrouvons les français du camping Hirondelle. Nous ne pouvons pas sortir tout de suite du bateau car le trou est trop petit pour Sopi. Que vont-ils faire? C'est tout simple. Les passagers sortent d'abord et la passerelle est tirée de côté! ;-) Colonia où nous étions exactement il y a 7 mois est cette fois plein de vie. Nous trouvons une place en vieille ville où on nous permet aussi de passer la nuit. Parfait! Nous "gnüssons" les derniers moments de notre voyage à fond. Le matin nous partons pour Montevideo où nous nous renseignons chez KMA pour le voyage de Sopi. En attendant nous retrouvons Helga et Dirk. Par hasard, Dirk prend aussi la "Grande Angola" comme Sopi. Super, comme ça elle est un peu surveillée ;-) C'est un peu bizare de la laisser tout seule pour ce long voyage...Helga, la femme à Dirk, prend le même avion que nous. Nous ne pouvons pas resister et allons manger au "Mercado del Puerto", bienque Silvia et Heinz du Paraiso Suizo vont nous faire un bon souper...Nous arrivons vers 18h au camping. Il y a plusieurs de voitures. Les uns, comme nous, sont à la fin du voyage, les autres commencent l'aventure. De nouveau une arrivée à fêter. Cette fois avec une Pastis sur le capot de notre fidèle Sopi. La jolie soirée avec Silvia et Heinz nous laisse oublier un peu ces pensées triste du départ. Les 3 prochains jours nous préparons Sopi pour le voyage et faisons nos bagages. Nous amenons Sopi vendredi le 11.3.16 au port de Montevideo. Le départ de la "Grande Angola" sera probablement le 15.3.16. Nous allons encore une fois au "Mercado del Puerto" et quittons l'Uruguay avec le ferry de 19:30h pour aller à Buenos Aires, où nous avons réservé un hôtel pour 3 nuits. Lundi, 14.3.16, 17:50h nous avons notre vol pour Zurich.











Kommentare:

  1. Coucou,
    Merci pour toutes ces belles images et de nous avoir fait voyager ces quelques mois.
    A tout bientôt.
    Etienne

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